Council ist eine nicht hierarchische Kommunikationsform, ein Raum, den die Gruppe, die sich in den Kreis setzt, gemeinsam öffnet. Die Schulsozialpädagogin unterstützt den Kreis mit Ideen, Themen, sie bereitet das Ganze vor. Jeder und jede darf/kann und soll auch mitgestalten. In diesem Raum üben wir das Hören und Sprechen von Herzen und uns somit achtsam, im Jetzt respektvoll zu begegnen. Alles was im Council ge- und besprochen wird bleibt in diesem Kreis, somit entsteht für alle Teilnehmer ein geschützter Raum. Das Selbst(wert)gefühl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen wird gestärkt und die Fähigkeiten sich authentisch und differenziert auszudrücken werden erweitert.
Council kann Ausgrenzungen und Mobbing vorbeugen, weil das Verständnis für „anders sein“ und jedwede Unterschiede gestärkt wird. Jeder im Kreis lernt, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und eine Sprache dafür zu entwickeln. Council etabliert eine Erzählkultur, in der jede und jeder mit seinen Anliegen und Themen gehört und gesehen wird. Das Bedürfnis gesehen und gehört zu werden, ein Teil zu sein, kann im Council gestillt werden.
Bewegung, Lieder, Texte, Körperübungen, Kooperationsspiele, Materialien in unterschiedlichster Form und vieles mehr geben Raum für den eigenen Selbstausdruck und das bessere Kennenlernen. Es gibt einen Raum zwischen richtig und falsch. Dort treffen wir uns (Rumi). „Ein Feind ist ein Mensch, dessen Geschichte nicht Geschichte wir noch nicht gehört haben“ (Friedensaktivistin Gene Knudsen Hoffmann). In dieser Haltung und mit dieser Motivation finden die Treffen statt.