Im Gespräch mit der Umweltaktivistin Magdalena Gschnitzer
Im Rahmen des Religionsunterrichts fand am 11. Dezember ein besonderer Zoom-Call für die dritten Klassen statt. Zu Gast war Magdalena Gschnitzer, eine Umweltaktivistin aus Südtirol, die sich seit vielen Jahren für den Schutz der Meere und der darin lebenden Tiere einsetzt. Durch den direkten Austausch erhielten die Schüler:innen einen eindrucksvollen Einblick in gelebten Umweltschutz.
Im Rahmen des Religionsunterrichts fand am 11. Dezember ein besonderer Zoom-Call für die dritten Klassen statt. Zu Gast war Magdalena Gschnitzer, eine Umweltaktivistin aus Südtirol, die sich seit vielen Jahren für den Schutz der Meere und der darin lebenden Tiere einsetzt. Durch den direkten Austausch erhielten die Schüler:innen einen eindrucksvollen Einblick in gelebten Umweltschutz.
Zu Beginn des Gesprächs erzählte Magdalena Gschnitzer von ihrem Weg zur Umweltaktivistin. Sie berichtete von ihren Tauchgängen, bei denen sie immer wieder Tiere rettete, die durch Plastikmüll verletzt oder gefangen waren. Diese Erlebnisse bestärkten sie darin, sich noch intensiver für den Schutz der Meere einzusetzen.
Ein weiterer Schwerpunkt ihres Vortrags war ihre Arbeit auf den Färöer-Inseln, wo sie sich gegen die traditionelle Massenabschlachtung von Grindwalen engagierte. Dabei kam es sogar zu einer Festnahme, über die sie offen berichtete. Sie berichtete eindrücklich vom vielen Tierleid, das sie erlebt und davon, wie anstrengend und belastend diese Arbeit ist, weil Veränderungen oft nur langsam vorangehen.
Darüber hinaus sprach sie darüber, was es grundsätzlich bedeutet, konsequent für die eigenen Überzeugungen einzustehen. Sie ermutigte die Jugendlichen an ihre Träume zu glauben – auch wenn der Weg dorthin nicht immer einfach ist.
(Fotos: 1) Foto während des Vortrages, 2) Ausstellungstisch zum Thema: Grindwal auf den Färöer Inseln und Magdalena Gschnitzer)